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Lachen hat keine Sprache, kennt keine Grenzen, unterscheidet nicht zwischen Kaste, Konfession und Hautfarbe. Es ist ein machtvolles menschliches Gefühl, das alle Eigenschaften besitzt, um die Welt zu vereinigen.
Hier erfahren Sie mehr über Lach-Yoga und die positiven Wirkungen von Lachen und Humor:
Im Buch von Dr. Madan Kataria: “Lachen ohne Grund”, Verlag Via Nova
Lachen Sie mit dem Lachclub München 05 - und erfahren Sie selbst, wie Lachen Ihr Leben verändern kann!
Wissenschaftlern zufolge ist Lachen gut für Körper und Geist . . .
In den letzten zwanzig Jahren wurden weltweit umfassende Forschungen durchgeführt die beweisen, dass Lachen eine positive Auswirkung auf verschiedene Funktionen des Körpers hat. Lachen trägt dazu bei, den negativen Folgen von Stress vorzubeugen, die heute an erster Stelle der Todesursachen stehen. Bei Bluthochdruck, Herzleiden, Angst, Depressionen, häufigem Husten und Erkältungen, Magengeschwüren, Schlaflosigkeit, Allergien, Asthma, Menstruationsproblemen, Spannungskopfschmerzen, Magenverstimmungen und sogar Krebs besteht in mehr als 70 Prozent aller Fälle ein Zusammenhang mit Stress. Es wurde außerdem nachgewiesen, dass Lachen zu einer Stärkung unseres Immunsystems beiträgt, das die Grundlage für eine dauerhafte Gesundheit ist.
Wie man lacht und wie man sich zum Lachen bringt
Über Witze kann man nicht jeden Tag lachen, und Sinn für Humor ist nicht jedermanns Sache. Die große Frage ist also: Wie lacht man und wer bringt einen zum Lachen? Hier kommt der Durchbruch: Dr. Madan Kataria, ein in Bombay (Indien) lebender Arzt, hat erstmals die auf Yoga beruhende neue Technik des gemeinsamen Lachens in einer Gruppe entwickelt, bei der man seinen Verstand nicht strapazieren muss. Jeder kann am Lachen in der Gruppe teilnehmen, ohne dabei auf Witze angewiesen zu sein. Jede Lachsitzung beginnt mit tiefer Atmung und der Ho-ho-ha-ha-ha-Übung. Darauf folgen viele anregende Lachübungen wie das Herzliche Lachen, das Stille Lachen, das Löwen-Lachen, das Handy-Lachen, das Ein-Meter-Lachen, das Cocktail-Lachen, das Rasenmäher-Lachen und viele weitere phantasievolle Formen des Lachens.
Es ist nicht schwierig, ohne Grund zu lachen
Bewusst herbeigeführtes, angeregtes Lachen kann ganz leicht in echtes Lachen verwandelt werden, wenn es in der Gruppe geübt wird. Lachen ist ansteckend, Lachen ist übertragbar, und es breitet sich unaufhaltsam aus, wenn du in der Gruppe lachst und dabei den Blickkontakt mit den anderen Teilnehmern aufrechterhältst. Als wir noch Kinder waren, haben wir alle oft ohne Grund gelacht. Kinder können grundlos lachen, denn sie haben nur sehr wenige Hemmungen. Die wahre Essenz des grundlosen Lachens besteht darin, dass du deinen kindlichen Geist und deine spielerische Einstellung wieder neu entdeckst. Wenn du das tust, wird das Lachen ganz leicht zu dir kommen.
Durch das Lachen einen Sinn für Humor entwickeln
Wenn der Sinn für Humor zum Lachen führt, dann gilt das umgekehrt genauso. Wenn du zusammen mit anderen ohne Grund lachst, dann verschwinden deine Hemmungen und dein Sinn für Humor beginnt zu fließen. Genau das ist der Durchbruch, den wir in unseren Lach-Gruppen erreicht haben. Durch das regelmäßige und intensive Lachen kommen wir wieder zu unserem Sinn für Humor, der unser tägliches Leben erheitert.
„Tu so als ob“ oder „fake it until you make it“
In der medizinischen Forschung gibt es genügend Ergebnisse, die beweisen, dass dein Körper auch dann Glückshormone produziert, wenn du nur so tust, als würdest du lachen oder als wärest du glücklich. Ob wir nun spontan über eine komische Situation oder einen Witz lachen, oder ob wir das Lachen absichtlich als eine Übung betreiben: Dem Prinzip der neurolinguistischen Programmierung (NLP) zufolge kann unser Körper nicht unterscheiden, ob wir denken, dass wir etwas tun, oder ob wir es tatsächlich tun. Was immer also die Quelle unseres Lachens ist, die physiologischen und psychischen Veränderungen, die sie in unserem Körper hervorruft, sind dieselben. Die Idee einer Lach-Gruppe basiert auf dieser Philosophie des geschauspielerten Glücks. Es gibt noch eine weitere Theorie, die man als „Bewegung erschafft Gefühle“ bezeichnen kann. Wenn du deinen Körper in einen Zustand des Wohlgefühls versetzt, dann wird der Geist dem Körper folgen.
Der Faktor der Bereitschaft
Der wichtigste Faktor in einer Lach-Gruppe ist die Bereitschaft zu lachen. Die Teilnehmer lachen freiwillig, mit vollem Engagement und voller Bereitschaft. Wenn du nicht lachen willst, dann kann dich niemand auf der Welt dazu bringen. Wenn du aber bereits bist zu lachen und dir selbst die Erlaubnis dazu erteilst, dann kann dich niemand davon abhalten. Du brauchst noch nicht einmal einen Grund zum Lachen!
Die Verbindung zwischen Lachen und Yoga
Eine typische Lachsitzung ist eine Mischung aus tiefer Yoga-Atmung und Dehn- und Lachübungen. Außerdem wollen wir die kindliche Verspieltheit fördern. Das gesamt Konzept der Lachübungen in der Gruppe basiert auf Yoga, und weil Körper, Seele und Geist miteinander verbunden sind, entsteht im Körper ein einzigartiges physiologisches Gleichgewicht. Angeregte Lachübungen werden mit tiefer Atmung kombiniert, die ein wichtiger Bestandteil des Yoga ist. Durch rhythmische Bewegung des Zwerchfells und der Bauchmuskulatur bewirkt die tiefe Atmung, dass der beruhigende Zweig unseres Nervensystems, das parasympathische System, stimuliert wird. Außerdem trägt die Atmung dazu bei, den Sauerstoffgehalt des Blutes zu erhöhen, den wichtigsten Bestandteil für unseren Stoffwechsel. Durch die Wirkungsweise des Yoga-Lachens wird unser Verdauungstrakt stetig massiert, und alle inneren Organe werden besser durchblutet. Lachen regt den Blutkreislauf an, wodurch Nährstoffe besser in alle Teile des Körpers transportiert werden, und es stärkt die Atmungsorgane, die den Körper mit Sauerstoff versorgen.
Wie man sich in einer Lach-Gruppe bewegt
Abhängig davon, wie viel Platz verfügbar ist, stehen alle Teilnehmer in einem Kreis oder Halbkreis. Der Moderator steht in der Mitte. Er erklärt die Übungen und die verschiedenen Formen des Lachens und gibt das Startzeichen. Die Teilnehmer stehen locker im Kreis oder zufällig im Raum verteilt. Sie sollten nicht weiter als einen knappen Meter bzw. eine Armlänge voneinander entfernt stehen, denn beim Lachen sollen sie sich ja gegenseitig in die Augen schauen. Ist der Abstand größer, dann ist der Blickkontakt nicht intensiv genug, um eine Person zum Lachen anzuregen. Außerdem sollten die Teilnehmer während der Sitzung nicht fest an einem Platz stehen bleiben.
Während jeder Lachübung sollte man zu anderen Menschen gehen, um mit ihnen zu lachen. Dabei sollte man ihnen in die Augen schauen. Man kann sich auch gegenseitig in die Hände klatschen, wann immer dies möglich ist. Die Teilnehmer können sich auch in zwei Gruppen aufstellen, die sich gegenüberstehen. Diese Form ist interaktiver und verspielter und trägt dazu bei, das Lachen spontaner und spielerischer werden zu lassen.
Wie eine Lachsitzung abläuft
Eine typische Lachsitzung ist eine perfekte Mischung verschiedener anregender Lachübungen, in die tiefe Atemübungen und wirksame Dehnübungen integriert sind. Eine Lachübung dauert zwischen 30 und 45 Sekunden. Nach jeder oder jeder zweiten Lachübung folgen drei tiefe Atemzüge als Pause. Dadurch vermeidet man Überanstrengung und Müdigkeit. Dehnübungen für Nacken, Schultern, Armen und Rücken halten den Körper entspannt. Eine Lachsitzung von 20 – 30 Minuten Dauer kann sich z.B. aus folgenden Teilen zusammensetzen:
a) Rhythmisches Klatschen: Beim rhythmischen Klatschen sollten die Hände ganz offen sein. Es ist eine wärmende Übung, die bestimmte Akupressur-Punkte in der Innenfläche der Hand stimuliert. Außerdem vermittelt sei ein Gefühl des Wohlbehagens und hilft, Energie aufzubauen.
- b) Ho-ho-ha-ha-ha-Singen: Das Ho-ho-ha-ha-ha-Singen erfolgt im Einklang mit dem rhythmischen Klatschen. Es basiert auf einer dynamischen Atemtechnik aus dem Yoga.
- c) Tiefes Atmen: Atemtechniken aus dem Yoga tragen dazu bei, uns sowohl körperliche als auch geistige Entspannung zu bringen.
- d) Wertbasierte Lachtechniken: Diese Lachtechniken beruhen darauf, dass wir bestimmten Gesten, die wir während des Lachens ausführen, eine bestimmte Bedeutung beimessen, so dass unser Unterbewusstsein ihre tiefen Werte erkennt. Dies trägt dazu bei, dass wir dem Alltag gegenüber eine positive Einstellung entwickeln. Das „Anerkennende Lachen“ erinnert uns beispielsweise daran, wie wichtig es ist, dass wir andere Menschen anerkennen, um eine starke und harmonische Beziehung aufbauen zu können. Zu den wertbasierten Lachtechniken gehören auch das Begrüßungslachen, das Versöhnungslachen, das Schulterklopf-Lachen,
das Umarmende Lachen und so weiter.
- e) Yoga-Lachtechniken: Diese Techniken wurden aus verschiedenen Yoga-Haltungen für das körperliche Wohlbefinden entwickelt. Dazu gehören das Herzliche Lachen, das Löwenlachen, das Summende Lachen, das Aufsteigende Lachen und so weiter.
- f) Spielerische Lachtechniken: Diese Techniken sollen uns helfen, unsere Verspieltheit wieder zu finden, damit wir unsere Hemmungen und unsere Scheu abbauen können. Verspieltheit trägt auch dazu bei, bewusstes Lachen in spontanes Lachen zu verwandeln. Beispiele für spielerische Lachtechniken sind: Das Ein-Meter-Lachen, das Milchshake-Lachen, das Diskussions-Lachen, das Handy-Lachen, das Rasenmäher-Lachen das Pinguin-Lachen
- und vieles mehr.
- g) Freies Lachen: Wenn die Teilnehmer schon etwas Übung im Lachen haben, ist das Freie Lachen sozusagen die Kür und Krönung einer Lachgruppe. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Beim Lachteppich liegen die Teilnehmer mit dem Kopf jeweils auf dem Bauch eines anderen, dadurch ergibt sich ein Fleckerlteppich, über den sich das Lachen äußerst ansteckend fortpflanzt – oder alle liegen in einem großen Lachstern, die Köpfe innen nahe beieinander und inspirieren sich gegenseitig mit ihrer ganz eigenen Art zu Lachen und zu Kichern. Das Freie Lachen kann gut
mal 15 Minuten dauern, und jeder hat Gelegenheit, sein Lachen in vielen Facetten zu entdecken und zu vertiefen. Für Lachteppich und Lachstern braucht man einen geschützten Bereich., sie werden meist nicht im Freien gemacht.

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